Die Förderung umfasst unter anderem Beratungen zu folgenden Themen

  • Einführung oder Optimierung von QM Systemen
  • Verbesserung von Arbeits- und Betriebsabläufen
  • Organisationsentwicklung und Personalmanagement
  • Digitalisierung und IT-Sicherheit
  • Markt- und Kundenanalyse
  • Entwicklung von Marketing- und Vertriebsstrategien

Die genauen Förderkonditionen und das Antragsverfahren für das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ des BAFA können sich im Laufe der Zeit ändern. Daher ist es ratsam, die aktuellsten Informationen auf der Webseite des BAFA zu überprüfen.

Förderkonditionen

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler. Arztpraxen und Medizinische Einrichtungen fallen ebenfalls darunter.

Die Förderung bezieht sich auf die Inanspruchnahme von externen Beratungsleistungen im Bereich Qualitätsmanagement und anderen unternehmerischen Themen. Es wird in der Regel ein nicht rückzahlbarer Zuschuss (bis zu 80%) auf die Kosten der Beratung gewährt.

Die wesentlichen Fördermittel-Eckpunkte im Überblick

  • Die Bemessungsgrundlage liegt bei maximal 3.500 Euro. Auf die Gesamtrechnung gewährt die BAFA einen Zuschuss
  • In den neuen Bundesländern sowie den Regionen Lüneburg und Trier werden 80 % der Beratungskosten erstattet (Bemessungsgrundlage beachten!)
  • In den alten Bundesländern, dem Land Berlin und der Region Leipzig werden 50 % der Beratungskosten erstattet (Bemessungsgrundlage beachten!)
  • Es sind mehrere Beratungen förderbar, maximal zwei pro Jahr bis zum 31. Dezember 2026

Beantragung von Fördermitteln bei der BAFA – was ist vor Beginn einer QM-Beratung zu tun?

Sie möchten Fördermittel für eine Qualitätsmanagement-Beratung in Anspruch nehmen und wollen keine Fehler bei der Antragstellung machen? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen:

Auswahl eines zugelassenen Beratungsunternehmens:

Wählen Sie ein Beratungsunternehmen aus, das bei der BAFA gelistet ist und die gewünschten QM-Beratungsleistungen anbietet. Bei uns sind Sie in sicheren Händen!

Als BAFA-zugelassenes und gelistetes Beratungsunternehmen (BAFA ID: 203405) unterstützt Sie Phlebo-Live Qualitätsmanagement kompetent und professionell. KONTAKT

Antragstellung vor Beginn der Beratung:

Der Antrag für die BAFA-Förderung muss vor dem Beginn der Beratungsleistungen gestellt werden.

Nutzen Sie dafür die Online-Antragsplattform des BAFA, indem Sie Ihre Firmendaten eingeben und den Antrag online absenden. Sie benötigen keine weiteren Unterlagen. Das BAFA prüft die formalen Fördervoraussetzungen und die Listung des Beraters. Anschließend erhalten Sie ein unverbindliches Informationsschreiben mit den Bedingungen für eine Förderung sowie der Vorlagefrist für den Verwendungsnachweis.

Beginn der Beratung:

Erst nach Erhalt des unverbindlichen Informationsschreibens dürfen Sie mit der Beratung beginnen. Beachten Sie, dass bereits der Abschluss eines Beratungsvertrags als Beginn der Beratung gilt. Daher sollte der Vertragsabschluss erst nach Genehmigung der Beratung durch die BAFA erfolgen.

Der finale Förderantrag bei der BAFA – welche Unterlagen müssen nach Abschlus einer QM Beratung eingereicht werden?

Nach Abschluss der Beratung müssen bestimmte Unterlagen beim BAFA eingereicht werden, um die Fördermittel zu erhalten. Hier finden Sie die erforderlichen Unterlagen:

Verwendungsnachweis:

Erstellen Sie einen Verwendungsnachweis über die tatsächlich angefallenen und förderfähigen Kosten. Füllen Sie dazu das BAFA-Formular aus, drucken Sie es aus und unterzeichnen Sie es. Der unterschriebene Ausdruck wird dann eingereicht. Der Verwendungsnachweis dient dazu, die ordnungsgemäße Verwendung der Fördermittel zu belegen.

Schlussbericht:

Reichen Sie einen Schlussbericht über die durchgeführte Beratung bei der BAFA ein. In der Regel wird dieser Bericht vom Berater erstellt und vom beratenen Unternehmen per Unterschrift bestätigt. Der Bericht sollte Informationen über die durchgeführten Maßnahmen, die erzielten Ergebnisse und den Nutzen der Beratung enthalten.

Beraterrechnung:

Der Berater stellt dem Unternehmen eine abschließende Rechnung über seine Leistungen aus. Diese Rechnung bildet die Grundlage für die Erstattung der Fördermittel. Sie sollte alle relevanten Informationen enthalten, wie den Rechnungsbetrag, das Zahlungsziel und die Bankverbindung des Beraters.

Zahlungsnachweise:

Legen Sie Zahlungsnachweise vor, um die tatsächlich getätigten Zahlungen an den Berater zu belegen. Dies können Kontoauszüge oder Überweisungsbelege sein.

Bitte beachten Sie, dass die genauen Anforderungen und erforderlichen Unterlagen je nach Förderprogramm und individueller Situation variieren können. Es ist ratsam, die spezifischen Anforderungen des BAFA-Förderprogramms zu überprüfen und gegebenenfalls weitere Informationen beim BAFA einzuholen, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Unterlagen korrekt eingereicht werden (BAFA – Unternehmensberatung).

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